REFA-Grundausbildung stärkt Praxiskompetenz angehender Maschinenbautechniker inLandshut
An der Fachschule für Maschinenbautechnik in Landshut haben angehende Technikerinnen
und Techniker erneut die Möglichkeit genutzt, eine wertvolle Zusatzqualifikation zu
erwerben: die „REFA-Grundausbildung für Arbeitsorganisation“. Die langjährige Kooperation
zwischen der Fachschule und REFA Bayern hat sich dabei einmal mehr als erfolgreiches
Modell zur praxisnahen Weiterbildung erwiesen.
Organisiert und durchgeführt wurde das Seminar vor Ort von REFA-Lehrer Anton Kirmeier,
der seit Kurzem Teil des Ausbilderteams ist. Unterstützt wurde er dabei wie in den
vergangenen Jahren von den erfahrenen REFA-Experten Klaus Kaiser und Helmut Kögelmeier.
Im Schuljahr 2025/26 nahmen insgesamt 28 Technikerschülerinnen und -schüler an der
Ausbildung teil. In rund 120 Unterrichtsstunden setzten sie sich intensiv mit den
Themenfeldern „Prozessdatenmanagement“ sowie „Arbeitssystem- und Prozessgestaltung“
auseinander.
Die Inhalte reichten von Grundlagen des REFA-Arbeitssystems über Aufgabenanalyse und –
bewertung bis hin zu zentralen Aspekten des Qualitätsmanagements und der
menschengerechten Arbeitsgestaltung. Auch die Ermittlung und Auswertung von Zeitdaten,
Planzeiten sowie Methoden wie Zeitaufnahmen und Multimomentaufnahmen standen auf
dem Lehrplan.
Ein besonderes Highlight bildete der praxisorientierte Abschlussteil: In einem realitätsnahen
Planspiel gründeten die Teilnehmenden eigene fiktive Unternehmen und organisierten die
Produktion eines Modellautos – vom Einkauf über die Montage bis hin zum Vertrieb. Ziel war
es, durch geschickte Prozessgestaltung, optimierte Taktung und fundierte Zeitanalysen die
Durchlaufzeiten zu minimieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Mit großem Engagement und sichtbarer Begeisterung arbeiteten sich die angehenden
Techniker durch die komplexen Aufgabenstellungen – ein deutliches Zeichen für den hohen
Praxisbezug und die Relevanz der vermittelten Inhalte.
